Aktuelles
Der Stadtelternrat ruft zur Demonstration am Donnerstag, den 17.11.2011 auf
Der Stadtelternrat Neusser Schulen, hat sich bei der letzten Jahreshauptversammlung einstimmig dazu entschieden, zum Brennpunktthema „ Sanierung der Neusser Schultoiletten“, eine Demonstration am Donnerstag, den 17.11.2011, von 16.00 bis 17.00 Uhr auf dem Rathausmarkt in Neuss durchzuführen, da ab 17.00 Uhr der Schulausschuss im Weitzzimmer der Stadt Neuss tagt.
"Ein Trauerspiel" war das im letzten Jahr mit großer Schlagzeile gefeierte Vorhaben, knapp 12 Millionen Euro in die höchst maroden Toilettenanlagen an Schulen investieren zu wollen.
Dieser "Toiletten-Masterplan" wurde trotz Zustimmung aller Ratsfraktionen im ablaufenden Jahr 2010 nicht umgesetzt.“ so Ralf Mainz, neuer Vorsitzender des Stadtelternrates Neusser Schulen.
„Aufgrund der desolaten Haushaltslage sei der "Masterplan" von CDU und FDP im Rahmen der Haushaltsberatungen im Jahr 2011 nicht berücksichtigt worden und es wurden auch keinerlei Mittel bereitgestellt.
Ich habe Schultoiletten gesehen, wofür sich unsere Stadt schämen sollte. Besonders schlimm ist dieser Zustand für Grundschulkinder.“, weiß Ute Breuer, stv. Vorsitzende des Stadtelternrates, zu berichten.
„Damit dieses Jahr der Masterplan nicht wieder sang und klanglos die Toilette hinuntergespült wird, demonstrieren wir, denn dieser Zustand ist für unsere Kinder eine Zumutung“, so einstimmig der Vorstand des Stadtelternrates Neusser Schulen abschließend.
14.11.2011
Stadtelternrat Neusser Schulen wählt neuen Vorstand
In den Räumlichkeiten der Albert-Schweitzer-Schule, fand am gestrigen Abend die Delegiertenversammlung des Stadtelternrates Neusser Schulen statt.
Als allgemein positiv wurde die aktuelle Meldung der SWN- Fahrbetriebe aufgenommen. Nach erstelltem Gutachten werden diese einige Änderungen vornehmen, die unseren Kinder zu Gute kommen.
Unter anderem wurde satzungsgemäß der Vorstand neu gewählt.
Hermann Loosen (ehem. 1. Vorsitzender) stand für eine Wiederwahl in den Vorstand nicht mehr zur Verfügung.
Einen kompetenten Nachfolger findet er in Ralf Mainz, der bisher bereits als stellv. Vorsitzender Vorstandsarbeit leistete, ebenso wie Ute Breuer die nun 1. stellv. Vorsitzende wurde.
Neu hingegen kommt Stephanie Kux, als 2. stellv. Vorsitzende, dazu. Frau Kux ist Delegierte der Leo Schule und konnte bereits das Wissen um integrativen Unterricht einbringen.
Themen die den Stadtelternrat nun beschäftigen, sind:
• Toilettensituation an Neusser Schulen
• GU an Grundschulen/ Sonderpädagogen
• Verkauf von schulnahen Geländen
• GrundschülerInnen und der Umgang mit Schreibgeräten
11.11.2011
SWN- Gutachten zur Schülerbeförderung mit erfreulichem Ergebnis
Nach gestriger Informationsveranstaltung bei den Fahrbetrieben der SWN, schauen wir der Errichtung von 10 dynamischen Anzeigetafeln zur Optimierung der Schülerbeförderung entgegen.
Aufgrund der zu Beginn des Jahres vom Stadtelternrat Neusser Schulen angeschobenen Diskussion zur Schülerbeförderung haben die Stadtwerke Neuss vor den Sommerferien ein Gutachten bestellt. Dieses wurde gestern mit den Stadtwerken Neuss, dem Schulverwaltungsamt, Schulen, Eltern und Schülern abschließend vorgestellt und diskutiert.
Da der Einsatz von E-Bussen und deren Zeiten nicht genügend kommuniziert wurde und auch für viele Schüler an den Bussen nicht erkennbar war, forderte der Stadtelternrat bereits im Juni die Aufstellung von dynamischen Anzeigetafeln an den täglich von Schülern hoch frequentierten Bushaltestellen. Der Grund dafür ist, dass Schüler oftmals in den regulären Bus einsteigen, obwohl ein E-Bus im Voraus oder direkt im Anschluss folgt. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde gestern von den Neusser Stadtwerken zugesagt.
„Wir freuen uns für unsere Schüler, dass sie in Zukunft auf neue Informationstechnik zurückgreifen können.“, so Hermann Loosen Vorsitzender der Stadtelternrates Neusser Schulen.
Ein großes Lob an dieser Stelle für die Fahrbetriebe der SWN, insbesondere für den kompetenten Ansprechpartner Herrn Koppelmann, sowie für den Gutachter Herrn Hoppe, der in seinem Gutachten nichts „verschönte“, aber auch auf „Sichtfehler“ der Eltern/ Schüler hinwies.
Neben vielen anderen Maßnahmen hat auch ein neues Zusatzprogramm für die einzelnen Schulen in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt zur Folge, dass die SWN die Beförderung unserer Kinder durch anonymisierten Datenabgleich ebenfalls optimieren kann.
„Es haben sich zum Wohl unserer Kinder alle Beteiligten engagiert und wir sind auf einem guten Weg unseren Kindern einen besseren Schulweg zu bereiten.“, so einstimmig der Vorstand des Stadtelternrates Neusser Schulen abschließend.
09.11.2011
Feuer um den Schulkrieg erneut entfacht?
Haben sich die Fraktionen nebst Verwaltung gerade auf einen momentanen Schulfrieden geeinigt und tauschen die „Friedenspfeifen“ aus, kommen die Rauchzeichen zum „Kriegspfad“ nun aus einer ungewohnten Richtung.
Laut NGZ fordern der Vorsitzende des IHK-Regionalarbeitskreises Wilhelm F. Thywissen und IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Porschen, die Zusammenlegung mehrerer Schulen und die Schließung des Stadtbades. Weitere Sparmaßnahmen wurden ebenfalls vorgeschlagen.
Wir Eltern waren erst einmal froh ein wenig Ruhe erwarten zu können, nun müssen wir fragen: „Wie viel noch, auf Rücken unserer Kinder“? „Auf was für Ideen bringt man unsere KommunalpolitikerInnen denn nun schon wieder“?
Bürgermeister Napp versprach seinerzeit, dass bei einer Umgestaltung des Süd,- sowie Nordbades vom Bad zum „Spaßbad“, auf jeden Fall das Stadtbad für Schulen und Vereine erhalten bleibt.
Wir Eltern nehmen den ersten Bürger unserer Stadt beim Wort.
Bereits jetzt bekommen die Schulen kaum genügend Sportunterrichtsstunden untergebracht.
„Wie soll dies denn weitergehen Herr Thywissen und Herr Porschen“, fragt Hermann Loosen, Vorsitzender des Neusser Stadtelternrates. Loosen weiter: „Die wenigsten Eltern haben die Möglichkeit einen Pool zu Hause errichten zu lassen, viele steuerliche Einschnitte mussten die Eltern in den letzten Jahren erdulden und die Schulpflicht ist auch nicht zum Nulltarif zu haben“!
Ob die Gewerbesteuer das richtige Sparelement ist, überlassen wir Eltern mal den Experten.
„Diesen Experten“möchten wir aber mit auf den Weg geben, dass „geteiltes Leid halbes Leid“ bedeutet, Sparkurs geht nur gemeinsam und darf nicht an Einigen vorüber gehen. Der Vorstand des Stadtelternrates ist sich einig, Sparmaßnahmen müssen sicherlich sein, aber den „schwarzen Peter“ an Andere abzugeben ist mehr als unfein und sollte nicht zur allgemeinen Mode werden.
07.11.2011
Der Stadtelternrat sieht weiterhin großen Sanierungsstau an den Neusser Schulen
In einem "Trauerspiel" endete das im letzten Jahr mit großer Schlagzeile gefeierte Vorhaben, knapp 12
Millionen Euro in die höchst maroden Toilettenanlagen an Schulen investieren zu wollen. „Dieser "Toiletten-Masterplan" wurde trotz Zustimmung aller Ratsfraktionen im ablaufenden Jahr 2010 nicht
umgesetzt“, so Hermann Loosen, Vorsitzender des Stadtelternrates Neusser Schulen.
Aufgrund der desolaten Haushaltslage sei der "Masterplan" von CDU und FDP im Rahmen der Haushaltsberatungen im Jahr 2011 "einfach die Toilette sang- und klanglos hinuntergespült worden", so
Loosen weiter. „Ich habe Schultoiletten gesehen, wofür sich unsere Stadt schämen sollte.
„Besonders schlimm ist dieser Zustand für Grundschulkinder“, weiß Ute Breuer, stv. Vorsitzende des Stadtelternrates zu berichten.
Außer der Abwicklung größerer Schulbaumaßnahmen (Schulzentrum Weberstraße - Dreifachhalle mit Mensa mit 6,2 Mio. €, OGS-Neubau Martin-Luther/Kreuzschule mit 2,3 Mio. € und Sanierung Die Brücke
mit 1,6 Mio. €), die komplett aus Bundesmitteln des Konjunkturpaketes II in Höhe von etwa 10 Millionen Euro finanziert wurden und zwingenden Maßnahmen des Brandschutzes, sowie PCB- Sanierungen,
wurden keine nennenswerten eigenen Investitionsmaßnahmen der Stadt in unsere Schulen getätigt, kritisiert der Stadtelternrat.
Die Mittel für die Gebäudeunterhaltung der Neusser Schulen lagen nach Auffassung des Stadtelternrates „deutlich unter dem Bedarf“. Selbst die Verwaltung des Gebäudemanagements (GMN) hielt die im
Wirtschaftsplan für das Jahr 2011 bereitgestellten Mittel von 4,4 Millionen Euro für zu wenig. Des Weiteren gab es keinerlei Finanzmittel mehr zur Abwicklung von den in den Vorjahren
unterlassenen Instandhaltungsmaßnahmen, die bisher 5 Millionen Euro im Jahr betrugen.
„Es wäre schön, wenn sich alle Neusser Fraktionen in ihren anstehenden Haushaltsklausuren nun nochmals über die Bereitstellung von Mitteln für unsere Neusser Schulen Gedanken machen“, so
einstimmig der Vorstand des Stadtelternrates Neusser Schulen abschließend.
14.09.2011
Schulkonsens in NRW. Schulfrieden oder Dornröschenschlaf.
Stadtelternrat ist mehr als skeptisch.
Nun ist er da, der Schulpolitische Konsens in NRW, haben wir Eltern uns diesen so gewünscht?
Den Großteil der Eltern verunsichert das noch mehr als bisher. Halten doch noch viele die Gesamtschule und die Gemeinschaftsschule für ein und dieselbe Schulform, gibt es nun noch die
Sekundarschule.
Man kann denken was man will, außer den Kommunen die etwas daraus machen sollen/können, sonnen sich die lediglich Parteien im Glanz der Einigung.
Wie hätte es aus Sicht der Politik auch sonst kommen können?
Auf der einen Seite die Minderheitenregierung die mit Anträgen scheitert und auf der anderen die Opposition die lange Zeit die Entwicklung im Schulbereich ignorierte oder gar
verschlief.
Rot/Grün hat große Teile ihres Gesamtschulversuchs retten können, Schwarz/Gelb hat immerhin den Namen für die neue Schulform bestimmt und die Oberstufe wieder aufs
Gymnasium geschickt.
Haben unsere Kinder tatsächlich etwas davon, ist die Schulentwicklung nicht eher unter dem "Friedenstuch" zum Dornröschenschlaf verbannt? 12 Jahre Frieden in der Schulpolitik, könnten auch ein Stillstand der Weiterentwicklung sein.
Vorhandene Schulformen werden nicht gestärkt, es wird wieder eine neue Schulform hinzu formiert.
Die Gemeinschaftsschule wurde bereits am Anfang als "kleine Schwester der Gesamtschule" betitelt, nun wird sie wahrscheinlich zu einer werden.
Die Illusion, dass es keine HauptschülerInnen mehr gibt, wenn diese Schulform sich auflöst, können wir getrost den Politikern überlassen. Dieser "Film" ist bereits abgedreht, der zweite Teil wird Realschule heißen.
Aber dies ist ja noch lange hin, der Schulkonsens sorgt ja (für den der es glauben mag) für garantierte 12 Jahre Frieden.
Nebenbei bemerkt:
Wechselt ein/e Schüler/in in gleicher Kommune die Schule in gleicher Schulform, benötigt man komplett andere Bücher. Der
gleiche Bildungsstand ist ebenfalls nicht gesichert. Von Nachbarkommunen oder gar anderen Bundesländern gar nicht zu sprechen.
Hallo liebe Schulpolitischen Sprecher, wie nah seid ihr dran an der Bildungsebene unserer Kinder?
Der Stadtelternrat Neusser Schulen wünscht schöne und erholsame Ferien und bereits jetzt, einen guten Start ins nächste Schuljahr.
22.07.2011
Stadtelternrat setzt sich für eine bessere Bussituation ein
Wer kennt das nicht wenn man am frühen Vormittag den Weg zur Arbeit oder Schule antritt, und man sich dabei um einen Sitz- bzw. Stehplatz im Bus bemühen wenn nicht sogar kämpfen muss.
Der Stadtelternrat nahm sich diesem Thema in seiner letzten Mitgliederversammlung, und konnte dabei mit dem Fahrbetriebsleiter der SWN Herrn Koppelmann ausführlich darüber diskutieren.
Schon kurze Zeit später konnte man in der lokalen Presse von Neuss entsprechendes zu diesem Thema finden.
Umso mehr möchte der Stadtelternrat dazu aufmuntern das auch Eltern sich bei diesem Thema für Ihre Schulkinder engagieren, um endlich eine bessere Bussituation für jene Betroffene, vor allem aber ihre Kinder zu erreichen.
12.05.2011
Am Donnerstag, den 05.05.2011 lädt der Stadtelternrat Neusser Schulen ab 19:30 Uhr die Delegierten der Mitgliedsschulen zur Versammlung in die Janusz- Korczak- Gesamtschule ein.
Unter anderem wird über folgende Themen gesprochen werden:
- Die Bussituation wird immer wieder von Schülern und Eltern kritisiert. Sicherheitsaspekt bei immer wieder überfüllten Bussen; Fahrpläne; unfreundliche Fahrer; etc. Hierzu konnte der Fahrbetriebsleiter der Neusser Stadtwerke, Herr Koppelmann eingeladen werden, der freundlicherweise spontan zusagte.
- Schulschließungen in Neuss und Nachbargemeinden
- Ergebnisstand der Umfrage zur Neusser Bildungslandschaft
- G8/ G9
- Erfahrungsaustausch zum Thema Schulalltag/ Alltag in der Schule
- Sanierungs- bzw. Finanzierungsstau an Neusser Schultoiletten
04.05.2011
Stadtelternrat Neusser Schulen heißt die offene Fraktionssitzung von Bündnis 90/Die Grünen, am kommenden Montag für gut und begrüßt eine offene Diskussion zur Zukunft unserer Bildungslandschaft.
Die Diskussion zur zukünftigen Neusser Bildungslandschaft ist mit der Öffnung der dritten Gesamtschule lange noch nicht vom Tisch, hat sie vielleicht gerade damit begonnen.
Die Neusser Politiker Bündnis 90/Die Grünen haben das Thema Gemeinschaftsschule nicht als Erste aufgegriffen, machen es nun jedoch lobenswerterweise öffentlich.
Bereits im letzten Jahr hatte Schulleitersprecher und Schulleiter der Janusz-Korczak-Gesamtschule Herr Achim Fischer die Gemeinschaftsschule als Alternative zur Gesamtschule genannt. SPD und Linke überlegten jeweils für sich auch schon in diese Richtung.
Es gibt ein "Pro" und "Contra", viele Argumente die wir Eltern abwägen müssen.
So heißt es schon seit Jahren immer wieder: "Die Gesamtschulen sind gescheitert". Ja, wo denn? Die Anmeldezahlen und die Abschlüsse der SchülerInnen sprechen doch auch hier für sich.
Jedes Lager lässt Gutachten erstellen und behält am Ende natürlich Recht...........
Selbstverständlich ist der Versuch des Selbsterhaltes nur verständlich.
30.03.2011
Schulschließungen haben etwas von Endzeitstimmung
Bei einer Schulschließung von "richtig" oder "falsch" zu sprechen, ist sicherlich nicht angebracht.
Der Stadtelternrat Neusser Schulen sieht die Schulschließung der Mildred-Scheel-Realschule für Mädchen als drastischen Einschnitt in die Neusser Schullandschaft, dennoch gibt es eine Anmeldezahl die gegen eine Perspektive spricht.
Dies haben die Eltern warum auch immer für ihre Kinder so beschlossen.
Als Alleinstellungsmerkmal kann die MSR in Anspruch nehmen eine Schule für Mädchen zu sein.
Zwei weitere Schulen werden auslaufen und ebenfalls zum nächsten Schuljahr keine neuen SchülerInnen mehr aufnehmen, nämlich zwei Hauptschulen deren Schulform lange nach einer Lobby suchen muss und diese dann auch nicht findet.
Die Elternschaft der Hauptschule an der Gnadentaler Allee fragt sich: "Ist es nicht auch ein Alleinstellungsmerkmal, einzige konfessionsfreie Hauptschule im Halbtagsbetrieb zu sein die zudem noch integrativ beschult?"
Sicherlich ist es dies, aber die Bezirksregierung akzeptiert nun mal kein Alleinstellungsmerkmal mehr und legt andere Maßstäbe fest. An diese Richtlinien ist der Schulträger gebunden.
Es reicht nicht aus, wenn die Politik die Hauptschule erhalten will, aber die Eltern ihre Kinder nicht dort anmelden.
Erst jetzt erkennen die Realschulen, dass das Schicksal der Hauptschule mit dem eigenen verbunden sein könnte.
Viele Jahre sind an den beiden bestehenden Gesamtschulen in Neuss 240 bis 350 SchülerInnern wegen Platzmangel abgewiesen worden.
Diese Kinder wurden dann an eine Schule geschickt, dies sie nicht gewählt haben.
Erst im letzten Jahr formierte sich der Elternwille derart, dass der Neusser Stadtrat beschloss eine dritte Gesamtschule zu öffnen.
Auch in diesem Jahr wurden wieder weit über 100 Kinder abgewiesen, trotz neuer Schule.
Wem jetzt noch nicht klar ist, dass wir an der Bildungsstruktur arbeiten müssen, der lernt es nie.
Wenn die Politik nicht erkennt, dass eine Umstruckturierung der Bildungslandschaft dringend notwendig ist, leider unsere Kinder unter den Folgen. Aussitzen und abwarten war lange die Devise und der falsche Weg.
Wir alle sollten die Zukunft unserer Kinder gestalten. Elternhaus; Schule; Handwerk; Wirtschaft; Industrie und Politik könnten eine Menge leisten um eine moderne Plattform für Bildung zu konstruieren, die jedem Kind gerecht wird.
22.03.2011
Stadtelternrat Neusser Schulen kritisiert Kaarster SPD
Die Vorgehensweise der Kaarster SPD stößt beim Stadtelternrat auf Unverständnis.
Der Kaarster SPD-Ortsverband hatte im März einen Nachbarschaftsbrief herausgegeben, um für eine Gesamtschule zu werben.
Der Inhalt dieses Briefes ist leider nicht sachgemäß, da dieser von einer Kompensierung der Mildred-Scheel-Realschule sowie der Christian-Wiestraet-Realschule berichtet.
Kein Beschluss des Neusser Rates lässt diese Äußerung vermuten.
Die beiden Neusser Realschulen sollen neben der neuen 3. Gesamtschule bestehen bleiben.
Unangenehm ist die falsche Berichterstattung, da vom 14.03.-16.03.11 an beiden Schulen die Neuanmeldungen erwartet werden.
Ein Schreiben mit Bitte um Schadensbegrenzung ist, mit gestrigem Datum an die Kaarster SPD geschickt worden.
14.03.2011
Stadtelternrat übergibt 3. Gesamtschullogo
Der Stadtelternrat Neusser Schulen übergibt das Logo vom Einwohnerantrag am Elterninformationstag an die 3. Gesamtschule
Im Nachgang zum Elterninformationstag am Samstag, den 05.02.2011 von 10.00 bis 12.00 h der neuen Gesamtschule Leostraße 37 in der Neusser Nordstadt, wird der Stadtelternrat Neusser Schulen das Logo an den kommissarischen Leiter um 13.00 h feierlich übergeben. „Wir freuen uns sehr, dieses Logo an den kommissarischen Leiter Herrn Dr. Olaf Templin zu überreichen. Es hat uns ein ganzes Jahr im Kampf um die Gesamtschule begleitet. Das Logo hat mittlerweile in Neuss einen hohen Symbolcharacter.“, weiß Hermann Loosen, Vorsitzender des Stadtelternrates Neusser Schulen. Dieses Logo wurde eigens vor einem Jahr für die Flyer des Einwohnerantrags zur Schaffung einer 3. Gesamtschule in Neuss kreiert. Ute Breuer, stv. Vorsitzende des Stadtelternrates hofft, „ dass die neue Gesamtschule dieses Logo, mit dem vom Rat noch zu beschließenden Namenszug, fortführen wird.“
04.02.2011
Stadtelternrat Neusser Schulen unterstützt die Initiative nebst Unterschriftenaktion, gegen ein "Therapiezentrum für Schwerverbrecher und Sexualtäter“ in der Neusser Innenstadt
Die Landesregierung hat bei der Suche eines Standortes für ein „Therapiezentrum für Schwerverbrecher und Sexualtäter“, unter anderem die
Neusser Innenstadt in Erwägung gezogen.
Das kann und darf eigentlich nur ein schlechter Scherz sein. Vielleicht ein Aprilscherz zum Jahreswechsel? Leider nicht!
Neusser Eltern haben für solch schlecht überlegte Projekte nichts übrig und verstehen da keinen Spaß.
Ob es dazu kommen wird ist noch fraglich, dennoch sollte man, bevor "das Kind in den Brunnen fällt"; der "Schwerverbrecher" vor unserer Tür steht oder „unseren“ Schulbus benutzt, reagieren.
Weiteres in Kürze auf: www.stadtelternrat-neuss.de
05.01.2011
Aussagen zu Investitionen an Neusser Schulen irreführend
Der Motor für Schulsanierungen läuft mit deutlich weniger Umdrehungen. Der Neusser Bürgermeister hat vergessen, einen Gang einzulegen, nach vorne zu blicken und zu lenken“, kommentiert Hermann Loosen Vorsitzender des Stadtelternrates Neusser Schulen, jüngste Vergleiche des Bürgermeisters, wonach durch die Stadt Neuss in der Schulsanierung immer noch eine „gute Leistung“ erbracht werde.
Der Stadtelternrat Neusser sieht weiterhin großen Sanierungsstau an den Neusser Schulen.
Anderslautende Berichte seien "irreführend", so Loosen. "Ein Trauerspiel" sei das im letzten Jahr mit großen Schlagzeigel gefeierte Vorhaben, knapp 12 Millionen Euro in die höchst maroden Toilettenanlagen an Schulen investieren zu wollen. Dieser "Toiletten-Masterplan" wurde trotz Zustimmung aller Ratsfraktionen im ablaufenden Jahr 2010 nicht umgesetzt und wird es wohl auch in den nächsten Jahren nicht.
Aufgrund der desolaten Haushaltslage sei der "Masterplan" von CDU und FDP im Rahmen der Haushaltsberatungen "einfach die Toilette sang- und klanglos hinuntergespült worden", so Loosen.
Außer der Abwicklung größerer Schulbaumaßnahmen (Schulzentrum Weberstraße - Dreifachhalle mit Mensa mit 6,2 Mio. €, OGS-Neubau Martin-Luther/Kreuzschule mit 2,3 Mio. € und Sanierung Die Brücke mit 1,6 Mio. €), die komplett aus Bundesmitteln des Konjunkturpaketes II in Höhe von etwa 10 Millionen Euro finanziert würden, und zwingenden Maßnahmen des Brandschutzes würden keine nennenswertern eigenen Investitionsmaßnahmen der Stadt in unsere Neusser Schulen mehr getätigt, kritisiert der Stadtelternrat.
Die Mittel für die Gebäudeunterhaltung der Neusser Schulen liegen nach Auffassung des Stadtelternrates „deutlich unter dem Bedarf“. Selbst die Verwaltung des Gebäudemanagements (GMN) hält die im Wirtschaftsplan für das Jahr 2011 bereitgestellten Mittel von 4,4 Millionen Euro für zu wenig. Des Weiteren gebe es keinerlei Finanzmittel mehr zur Abwicklung von in Vorjahren unterlassenen Instandhaltungsmaßnahmen, die bisher 5 Millionen Euro im Jahr betrugen.
„Es wäre schön, wenn nur ein Teil des Sandes, der den Neusser Eltern in die Augen gestreut wird, auf unseren Straßen landen würde. Dann hätte auch der Wagen eine Chance von der Stelle zu kommen“, so einstimmig der Vorstand des Stadtelternrates Neusser Schulen abschließend.
29.12.2010
Alle Jahre wieder - Unterrichtsausfall
Jedes Jahr das Gleiche.
Der Stadtelternrat Neusser Schulen ist keineswegs überrascht, dass Eltern nun wieder auf die Barrikaden gehen.
Bereits vorletzte Woche gab es Gespräche zwischen Stadtelternrat und Schulleitung der Ganztagsrealschule Norf.
Lehrerausfälle die krankheitsbedingt vorkommen, können nicht sofort und nur zum Teil aufgefangen werden, so Herr Wehres Schulleiter der GTR. Der Stundenplankoordinator hat alle Hände voll zu tun. Davon konnte sich der Vorsitzende des Stadtelternrates Hermann Loosen einst selbst überzeugen und ist immer noch von der Arbeit beeindruckt.
Doch sind den Schulleitungen, die dem Frust der Eltern ausgesetzt sind, die Hände gebunden.
Der LehrerInnenpool ist längst (seit Mitte des Jahres) finanziell aufgebraucht. Weitere Hilfe bekommen die Schulleitungen nicht an die Hand.
Hier ist in erster Linie die Politik gefragt. Viele Sitzungen mit den unterschiedlichsten Meinungen und Anträgen kursieren im Bund, im Land und auch auf kommunaler Ebene.
„Das ist zu teuer“, oder „Wer soll das bezahlen“, können in Sachen Bildung keine Argumente sein. „Wir Eltern haben die „Schnauze“ gestrichen voll“, sagt Ralf Mainz stellv. Vorsitzender des Stadtelternrates.
Hinhaltetaktiken und gegenseitige Vorhaltungsstrategien werden nicht länger hingenommen.
Wenn nicht anders möglich, wird der Wille der Eltern auf die Straße getragen und später an der Wahlurne bekundet.
Wir fordern die Neusser Politiker auf, die Belange der Eltern und SchülerInnen in die Landespolitik zu tragen, dafür sind sie gewählt worden.
Milliardenpakete werden geschnürt um kränkelnde Europäische Nachbarn zu unterstützen, immer wieder werden Banken mit Steuergeldern aufgepeppelt, aber eine vernünftige Bildung für unsere Kinder ist zu teuer?
Die ausfallenden Unterrichtsstunden werden zum Teil einfach in Ersatz,- oder Ausgleichunterricht umbenannt und fallen in der „Ausfallstatistik“ nicht auf.
Der Fachunterricht wird dann aber leider nicht abgehalten und fehlt gänzlich.
Eine Taktik die übrigens auch mit LehrerInnenstellen praktiziert wird. Ute Breuer vom Vorstand des Stadtelternrates fragt sich: „Wie viele Menschen stehen wirklich hinter den neu geschaffen Stellen, wie viele neue LehrerInnen kommen in den Schulen an“?
Der Stadtelternrat fordert, den so genannten Lehrer/Schülerschlüssel zu ändern, oder gar neue Wege zu gehen. Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiter werden dringend an den Schulen gebraucht, diese werden dann aber auf die Lehrerstellen angerechnet, so will es die Politik und die Bezirksregierung. „Ein bis eineinhalb LehrerInnen pro Klasse und die Sozialarbeiter extra wäre die richtige Lösung“, „Kleinere Klassenverbände mit gleicher Lehrpersonalstärke, muss die Lösung heißen, nichts anderes hilft“, sagt Hermann Loosen, Vorsitzender des Stadtelternrat Neusser Schulen, stellvertretend für alle Eltern.
Nicht nur Politik, auch Wirtschaft und Handwerk entzieht sich der Verantwortung. Gebetsmühlenähnlich hört man die Vertreter in den Medien klagen, dass unsere Kinder zu dumm seien. Kunststück.
Allem Übel oben drauf gepackt, kommt dann noch die Pisastudie, die Lehrstandserhebung und nun noch die Qualitätsanalyse.
Der Vorstand des Stadtelternrates Neusser Schulen fragt sich: „Wer will hier eigentlich wem noch etwas vormachen“?
Aufschwung überall, nur nicht in der Bildung. Geht das noch lange gut?
20.12.2010
Stadtelternrat setzt auf Kooperation
Der Stadtelternrat Neusser Schulen setzt in der weiteren Bildungsdiskussion auf Kooperation mit weiteren Interessenverbänden und Vereinen.
"Längst sind nicht alle Themen besprochen, die Diskussion muss weitergehen", weiss Hermann Loosen Vorsitzender im Stadtelternrat zu berichten.
Als die Neusser "Schulschließungen" anstanden, wusste die Politik stark zu argumentieren.
Themen wie kleinere Klassenverbände bei gleicher Anzahl von Lehrpersonal und ähnliches wurden angeschnitten.
Das Anschneiden der Themen reicht uns Eltern nicht, die Argumente sind nun aufzugreifen um für unsere Kinder das Beste zu erarbeiten.
Bei der letzten Mitgliederversammlung des Stadtelternrates wussten einige Elternvertreter von verdreckten und veralteten Schulbüchern zu berichten, ja in manchen Klassen von gar zu wenigen Exemplaren.
Der Beginn der Diskussionsrunden wird der Themenabend am Donnerstag, den 18.11.2010, im Neusser Quirinus Gymnasium sein. Beginn ist 19:00 Uhr.
In Kooperation mit dem Förderverein Kinder - und Jugendhilfe Neuss e.V. veranstalten wir den öffentlichen Informationsabend unter dem Thema: "Schule damals, Schule heute - Perspektiven eines modernen Schulsystems.
In unserer gemeinsamen Veranstaltung möchten wir gerne darüber diskutieren, welche Verbesserungen die bisherigen schulischen Veränderungen der heutigen Schullandschaft brachte, welche Perspektiven das modernen Schulsystem den Schülern heute bietet und wie die Entwicklung unserer Schullandschaft für die kommende Generation aussieht.
Als fachkundige Referenten konnten wir für unsere Veranstaltung Herrn Rainer Michaelis, Leiter der "Projektgruppe Gemeinschaftsschule" des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, gewinnen.
Gleichwohl steht und Frau Marie-Luise Bretschneider, als ehemalige Mitarbeiterin vom Schulamt des Rhein-Kreises Neuss (Amt für Schule und Kultur) als Diskussionspartnerin für den Bereich OGS und Ganztag, zur Verfügung.
15.11.2010
Für unsere Kinder
und deren Zukunft